Was für ein Fest der Liebe!

Aktualisiert: Jan 27

Lieben, heiraten, Kinder kriegen - das ist tatsächlich nach wie vor noch eine weit verbreitete Reihenfolge der Lebens-Geschehnisse. Bei Julia und Simon ist sie ein klein wenig andersherum und dadurch gab es an diesem Fest der Liebe noch viel mehr Liebe als sowieso schon üblich.


In der Kirche in Heidenrod-Zorn warten alle Gäste - natürlich getrennt voneinander sitzend, desinfiziert und ins Coronabuch eingetragen - auf die Braut und ihre Brautjungfern. Es liegt eine gewisse Anspannung in der Luft, wie immer kurz vor einem großen Moment. Insgesamt freuen sich aber alle einfach, dass die Hochzeit so stattfinden kann.





Der Gottesdienst verläuft nicht ganz wie ein üblicher Traugottesdienst, denn nachdem die Beiden "Ja" zueinander gesagt haben, gibt es auch noch eine Doppeltaufe. Dass ein Kind des Brautpaares an der Hochzeit getauft wird, ist tatsächlich gar nicht so unüblich, wir haben das schon einige Male erlebt. Dass widerum der Taufpate des Kindes vorher auch noch getauft wird, damit er eben Taufpate werden kann - das passiert nicht alle Tage! Während sich die einen also noch die Tränen von der Trauung abtupften, trocknen die anderen die Köpfe der Täuflinge ab.

Auf einer wunderschönen Kutsche fährt kurz darauf die ganze kleine Familie zum Gemeindehaus in Zorn. Dort haben die Freundinnen der Braut die Halle in eine rosa-weiße Zauberwelt verwandelt, die die Braut zu Tränen rührt. Dieses Teilhaben der Angehörigen und Freunde zieht sich übrigens durch den ganzen Tag. Der Papa steht später am Grill und die Oma der Braut verwöhnt alle mit wirklich unglaublich guten Speisen. Aber ich greife vor, noch gibt es kein Abendessen, sondern erst einmal ein paar Häppchen und viele Luftballons!




Der Nachmittag verläuft, wie ein guter Hochzeitsnachmittag verlaufen sollte: Die Stimmung ist glänzend, die Gäste verstehen sich allesamt super miteinander, es wird viel getrunken, gelacht, gespielt und gefreut. Mit den Brautjungfern machen wir spontan ein paar Fotos auf der Wiese, das eigentliche Fotoshooting verlegen wir kurzerhand auf später.




Und schon treibt es alle in die Halle. Nicht etwa, weil das Wetter schlecht oder die Umgebung nicht schön wäre, nein, einfach, weil es so so lecker nach Essen riecht, dass wohl jeder insgeheim hofft: Je schneller alle sitzen desto eher kann ich davon etwas essen. Unser Brautpaar hat sich hierbei wirklich selbst übertroffen und alles richtig gemacht. Alle Speisen sind von super Qualität und regional - vom Bier über den Salat aus Omas Garten bis hin zum Fleisch von einem Hof aus der Nähe. Toll!



Zwischen Abendessen und Nachtisch ist oft ein toller Zeitpunkt, um nochmal ein paar Fotos zu machen. Zum Einen, weil dann die Anspannung vom Tag verschwunden ist: Alle "wichtigen" Punkte der Feier sind abgehakt, das Brautpaar ist locker und glücklich und vielleicht auch schon ein bisschen beschwipst. Und zum Zweiten, weil sich dann schlagartig das Licht ändert. Für einen langen, spektakulärer Sonnenuntergang im August sind leider zu viele Wolken am Himmel, aber das kann die Stimmung nicht trüben!



Und wie bei jeder Hochzeit gibt es dann noch eine Klitzekleinigkeit, die nicht ganz perfekt läuft. Braut Julia hat für ihren Mann eine Überraschung geplant: einen Eiswagen! Dieser hätte so wunderbar während des Shootings kommen können, aber er kommt und kommt nicht und irgendwann wird klar: Er kommt wirklich nicht. Aber Simon ist auch so der glücklichste Mann überhaupt und die Hochzeitstorte reicht als Dessert auch - also ist alles gut.

Apropos Hochzeitstorte: Es gibt meiner Meinung nach verschiedene Brautpaar-Typen, was die Hochzeitstorte angeht. Es gibt die, die von Traditionen wie "Wer die Hand oben hat, hat die Hosen an" noch nie etwas gehört haben. Dann gibt es den Typ Brautpaar, denen das Ganze Prozedere eher ziemlich peinlich ist und gerne so schnell wie möglich wieder auf ihrem Platz sitzen und endlich in Ruhe ein Stück Torte essen wollen. Und dann gibt es noch Paare wie Julia und Simon, die so unfassbar viel Spaß beim Anschneiden haben und die Tradition in vollen Zügen auskosten. :)



Wie so oft neigt sich mit dem anschließenden Hochzeitstanz unser Tag dem Ende entgegen. Während sich die Tanzfläche füllt und die Bar leert, tanzen wir zur Musik mit und packen dabei unsere Taschen.



Liebe Julia, lieber Simon,

wir hatten unglaublich viel Spaß auf eurer Hochzeit mit all den lieben Gästen, mit der tollen, ausgelassenen Stimmung und natürlich vor allem mit euch Beiden. Wir wünschen euch, dass ihr euer Lachen immer beibehaltet (und sind uns sicher, dass ihr das werdet, denn das habt ihr ja auch bisher geschafft!). Alles Liebe euch und euren beiden Mädels!

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